ASTRA 2018/005 - Auswirkungen des automatisierten Fahrens

Projektbeschreibung

Im Hinblick auf die mittel- und langfristige Planung und Entwicklung des Verkehrsnetzes und der Raumentwicklung nimmt das Thema automatisiertes Fahren zunehmend eine Schlüsselrolle ein. Sowohl in- als auch ausländische Studien zeigen, dass sowohl im Bereich des Mobilitätsverhaltens (Nachfrage, Fahrzeugwahl, etc.) als auch in Bezug auf den Verkehrsablauf (Verkehrstechnik, Kapazität der Infrastruktur, Verkehrssicherheit, etc.) starke Veränderungen aufgrund eines steigenden Anteils automatisierter Fahrzeuge im Verkehrssystem erwartet werden. Auch für die Schweiz stellt sich die Frage, welche Effekte ein (teil-) automatisiertes Fahren auf die Infrastruktur und die Raumentwicklung haben werden. Vor diesem Hintergrund wurde das Forschungsprojekt ASTRA 2018/005 ins Leben gerufen.

Aufgaben des Lehrstuhls

Im Teilprojekt 5 (Mischverkehr) steht die Frage des Einflusses auf das Verkehrssystem im Zentrum. Insbesondere wird das Nebeneinander verschiedener Fahrzeugtypen mit unterschiedlichen Automatisierungsgraden sowie deren Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern betrachtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der Sicherheit und der Funktionsfähigkeit des Verkehrssystems. Die Herausforderungen des TP 5 sind die Einschätzungen bzw. Prognose des Durchdringungsgrades der automatisierten Fahrzeuge auf der zeitlichen, der räumlichen und auch auf der technischen Ebene.

Keywords Automatisiertes Fahren, Mischverkehr
Auftrag- / Fördergeber Schweizerisches Bundesamt für Strassen (ASTRA)
Weitere Projektbeteiligte Gruner AG
Laufzeit September 2018 bis Juni 2019
Ansprechpartner Sabine Krause, Fabian Fehn