EASYRIDE - Automatisiertes Fahren im städtischen Kontext

Projektbeschreibung

Das automatisierte Fahren ist derzeit eine der wichtigsten Innovationen im Bereich Mobilität. Es verspricht nicht nur mehr Komfort und Sicherheit im Individualverkehr, sondern eröffnet darüber hinaus völlig neue Chancen für neue Mobilitätsangebote und eine Transformation des Mobilitätssystems, insbesondere im urbanen Umfeld. Am Beispiel der Landeshauptstadt München (LHM) definiert das Projekt EASYRIDE Ziele aus Sicht einer Kommune, entwickelt realistische Entwicklungspfade zur „Mobilitätstransformation“ und leitet vor dem Hintergrund der identifizierten Chancen, Risiken und Fragen konkrete Handlungsempfehlungen ab, welche in einem kommunalen Leitfaden gesammelt und in Auszügen pilothaft realisiert werden.

Aufgaben des Lehrstuhls

Der Lehrstuhl für Verkehrstechnik ist bei der Definition des Zielbildes sowie der For-mulierung der zu untersuchenden Szenarien mitverantwortlich. Im weiteren Projektverlauf werden ein Leitbild und damit einhergehende Maßnahmen entwickelt, welche sicherstellen sollen dass automatisiertes und vernetztes Fahren die Ziele der Stadt unterstützt. Hierfür steuert der Lehrstuhl seine Kompetenzen im Rechts-, Ordnungs- und Steuerungsrahmen bei und verantwortet dort insbesondere das Daten- und Verkehrsmanagement.

Arbeitspakete

  • Definition von Zielbild und Szenarien
  • Rechts-, Ordnungs- und Steuerungsrahmen
  • Daten- und Verkehrsmanagement
  • Erstellung eines kommunales Leitfadens
Keywords Automatisiertes Fahren, Modellstadt München 2030, Flottenintelligenz
Auftrag- / Fördergeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Weitere Projektbeteiligte Landeshauptstadt München
Stadtwerke München GmbH
BMW AG
MAN SE
PTV Planung Transport Verkehr AG
BBG und Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB
UnternehmerTUM GmbH
Universität der Bundeswehr München
Technische Universität München
Karlsruher Institut für Technologie
FÖPS Berlin
Laufzeit Oktober 2018 bis Juni 2020
Ansprechpartner Dr.-Ing. Antonios Tsakarestos, Fabian Fehn